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Das Finanzamt der Zukunft

Die Digitalisierung macht auch vor der Steuerbehörde nicht Halt. Langsam ziehen moderne Technologien wie die Künstliche Intelligenz (K. I.) in die Amtsstuben ein. Sie bieten eine enorme Arbeitserleichterung und sind teilweise präziser als der Mensch. Außerdem verarbeiten sie riesige Datenmengen, Rechnungen und Belege in sehr kurzer Zeit. Steuerrelevante Angaben können so in einem Bruchteil der heutigen Bearbeitungszeit überprüft und ausgewertet werden. Gut für diejenigen, die eine Rückerstattung erwarten! Unstimmigkeiten zeigt das System sofort an und Steuerbetrüger haben kaum noch eine Chance. Noch ist das Ganze Zukunftsmusik, aber die Entwicklung schreitet voran.

 

FINANZAMT UND UNTERNEHMEN MÜSSEN UMRÜSTEN

Das Finanzamt Kassel will zum Beispiel mit der „Forschungsstelle Künstliche Intelligenz (KI)“ den Einsatz solcher Technologien optimieren und fördern. Künftig werden dann nicht Taschenrechner und Stift, sondern Algorithmen und neuronale Netze dafür sorgen, dass dem Fiskus kein Geld verloren geht. An den verantwortlichen Stellen sitzen dann nicht mehr nur Steuerfachleute, sondern auch Informatiker, die die Strukturen schaffen und überprüfen. Aber nicht durch Ämter passen sich dem digitalen Zeitalter an und nutzen seine Vorteile. Die Medaille hat wie immer zwei Seiten.

Der Blick in die Zukunft zeigt, dass auch von den Unternehmen eine gehörige Portion „digitaler Fortschritt“ verlangt werden wird. Passend zu den K.I.-Steuerfahndern wird sicher auch irgendwann die digitale Buchführung mit digitalen Rechnungen und digitalen Belegen zur Pflicht. Querbezüge zwischen Dokumenten können nur gezogen werden, wenn alle im Dateiform vorliegen.

MIT ERECHNUNGEN FRÜHZEITIG DIE DIGITALISIERUNG IN ANGRIFF NEHMEN

Es kann also Unternehmen nicht schaden, wenn sie frühzeitig umsteigen und die Option der digitalen Geschäftspost in den Büros einführen. Die eRechnung ist hier ein wichtiger Schritt. Mit Lösungen wie dem PDFMAILER sind Papier- und Daten-Formate gleichermaßen möglich und können für den Übergang parallel laufen. Die PDF-Rechnungen sind dabei vor Fremdzugriffen geschützt und erfüllen durch Verschlüsslungen die Datenschutzbestimmungen.

Ganz nebenbei hat die eRechnung inklusive Rechnungsversand per E-Mail nicht nur für den Finanzprüfer Vorteile, sondern auch für die Mitarbeiter und die Empfänger. Der elektronische Rechnungsversand kostet kein Porto, das Dokument wird in Sekunden zugestellt und digitale Rechnungen verbrauchen auch keine Ressourcen. Das verstorbene Physik-Genie Stephen Hawking hat es auf den Punkt gebracht: „Intelligenz ist die Fähigkeit, sich dem Wandel anzupassen.“

DIE FINANZPRÜFER DER ZUKUNFT SIND GERADE IN DER AUSBILDUNG

Die K.I.-Fahnder sind übrigens keine ausgedachte Spezies für eine blühende Zukunftsvision, sondern schon fast Realität. Zum Wintersemester sollen die ersten in einer Kooperation mit der Universität in Kassel ausgebildet werden. Der entsprechende Studiengang wurde schon gestaltet.

Experten empfehlen den Unternehmen, bereits jetzt eine digitale Infrastruktur für steuerrelevante Prozesse und die Datenübertragungen zwischen dem ERP- oder Finanzbuchhaltungssystem und den Steueranwendungen zu installieren. So ist die Firma für die künftigen Disziplinen „Tax Data Analytics“ und „Tax Compliance Management“ gewappnet. Jede Entwicklung braucht einen griffigen Namen!

Eine kleine Entwarnung für alle Unternehmen, die noch nicht digital unterwegs sind: Der Weg bis zur vollständigen, gesetzlich vorgeschriebenen digitalen Buchführung ist noch weit. Der Weg zur praktischen digitalen Rechnung per E-Mail ist dafür umso kürzer. Der PDFMAILER bietet hierfür zahlreiche Optionen, die auch für Computerlaien ganz einfach zu bedienen sind. Digitalisierung muss schließlich nicht kompliziert sein!