Crashkurs DSGVO

Knapp zwei Monaten vor dem Inkrafttreten der DSGVO fassen wir wichtige Informationen in unserem Crashkurs DSGVO nochmals zusammen.

Beim Stichwort¬†DSGVO¬†f√§llt jedem, der damit zu tun hat, der 25.05.2018 ein. Denn dann tritt die¬†DSGVO¬†in Kraft. Allerdings wurde sie schon im Dezember 2015 beschlossen, um eine Vereinheitlichung des europ√§ischen Datenschutzrechtes herbei zu f√ľhren. Die Datenschutz-Grundverordnung wird in allen Mitgliedsstaaten der EU eingesetzt und bietet nur durch kleinere √Ėffnungsklauseln den nationalen Gesetzgebern die M√∂glichkeit eigene, nationale √Ąnderungen vorzunehmen.

Das Ziel der¬†DSGVO¬†besteht darin, die Grundrechte und Grundfreiheiten nat√ľrlicher Personen und insbesondere deren personenbezogenen Daten zu sch√ľtzen. In Art. 5 der¬†DSGVO¬†wurden Grunds√§tze zur Verarbeitung personenbezogener Daten festgelegt: Rechtm√§√üigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrit√§t und Vertraulichkeit, sowie die Rechenschaftspflicht. Dadurch werden gro√üe √Ąnderungen in der Praxis auf die Unternehmen zukommen.

  • Fast alle Unternehmen sind von der DSGVO betroffen
  • Die Rechte und Pflichten die sich durch die DSGVO ergeben, gelten nicht nur f√ľr Unternehmen, sondern auch f√ľr einzelne B√ľrger, welche Vorteile es durch die DSGVO gibt, erfahren Sie hier
  • Unternehmen m√ľssen einen Datenschutzbeauftragten ernennen, sofern das Unternehmen einer T√§tigkeit nachgeht, die aus datenschutzrechtlicher Sicht besonderer Kontrollen bedarf oder bei der Verwendung von sensiblen Daten. Zus√§tzlich kann jedes Unternehmen freiwillig einen Datenschutzbeauftragten benennen.
  • Die Strafen betragen bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des globalen Jahresumsatzes, je nach dem welcher Wert der h√∂here ist.
  • Bei einer Datenpanne bzw. einem Versto√ü gegen die DSGVO muss dies innerhalb von 72 Stunden dem Betroffenen mitgeteilt werden und gleichzeitig die zust√§ndige Datenschutzaufsichtsbeh√∂rde informiert werden.
  • Unternehmen haben eine umfassende Dokumentationspflicht, sie m√ľssen jederzeit die Einhaltung der DSGVO nachweisen k√∂nnen.
  • Informationspflichten f√ľhren dazu, dass Unternehmen fortan Betroffene vor der Verarbeitung ihrer Daten informieren m√ľssen, auch die Datenschutzerkl√§rungen m√ľssen entsprechend angepasst werden.

Die DSGVO verlangt 100% Aufmerksamkeit. Die Herausforderung ist groß und scheint auf den ersten Blick nicht zu stemmen, doch mit den richtigen Hilfsmitteln lässt sich auch die DSGVO bewältigen.